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Milliardenkosten und leere Gasspeicher: Deutschlands Energiepolitik unter Druck

Die deutsche Bundesregierung hat in den vergangenen vier Jahren rund 50,4 Milliarden Euro für Maßnahmen zur Abfederung der Energiekrise ausgegeben. Dazu gehörten insbesondere die Strom- und Gaspreisbremsen sowie weitere Entlastungen für Verbraucher. Experten gehen dem Bericht zufolge davon aus, dass die gesamtwirtschaftlichen Folgen deutlich höher liegen.

Die frühere österreichische Außenministerin Karin Kneissl, heute Leiterin des Gorki-Zentrums an der Universität St. Petersburg, hält die wirtschaftlichen Kosten der Energiekrise für wesentlich höher als die genannten staatlichen Ausgaben.
Sie verwies auf Kaufkraftverluste, Belastungen für die Industrie und den Wegfall russischer Energieträger und Absatzmärkte. Zugleich sieht Kneissl Deutschland inzwischen in einer starken Abhängigkeit von LNG-Lieferungen aus Nordamerika und warnt vor zusätzlichen Risiken durch internationale Konflikte und Engpässe bei Transportkapazitäten.

[Auszug aus den RT DE-Nachrichten live am 11. September 2026]

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